Flyer -
Der Geologische - vorgestellt auf der
17. Schmelzer Wanderwoche am 21. Juli 2007
- Der neugestaltete Geologische Rundwanderweg ist in seiner
Streckenführung anspruchsvoll, belohnt die Wanderer aber durch seine
Vielgestaltigkeit und herrliche Ausblicke.
- Ein Sonderprospekt erläutert
dem Fachkundigen wie dem Laien
die 12 geologischen Aufschlüsse, Infotafeln erklären die geologischen
Gegebenheiten vor Ort.
- Die Gemeinde Schmelz liegt im Saar-Nahe-Bergland und hat an
den Teilräumen Prims-Blies-Hügelland und Prims-Nahe-Bergland Anteil.
- Das Landschaftsbild wird von den vulkanischen Aktivitäten
des Permzeitalters - vor 280 bis 230 Millionen Jahren - geprägt.
- Die
permischen Vulkanfite sind weniger verwitterungsanfällig
als die in dieser Zeit ebenfalls entstandenen Sedimente des
Rotliegenden.
- Vulkanische
Kuppen prägen die Landschaft, an deren Flanken die Eisenerze "Lebacher
Eier"
als Zeugen der Sedimentation in großen Flachwasserseen des Rotliegenden
vorzufinden
sind.
- Sie bildeten die Basis der namensgebenden Bettinger Eisenschmelze.
- Ausgangspunkt der Wanderung ist der Wanderparkplatz
„Dreihausen" - Ambetstraße.
- Über den Rengeskopf, einer vulkanischen
Kuppe, führt der Weg
durch den "Großen Horst" vorbei an der Abbaukante des Steinbruches zum
Hoxfels,
einer markanten Steilstufe mit einem wunderbaren Ausblick in die
Engstelle des
Primstales.
- Im Bereich des ehemaligen Limbacher Bahnhofs erreicht man
die Talsohle der Prims, die man hier quert, um an der Nunkircher
Überlosheimer
Talflanke vorbei die Höhe des Auschet, gebildet aus basaltischem
Andesit, zu
gewinnen.
- An der Nunkircher Talflanke wurden in früherer Zeit Jaspis
und Achate bergmännisch abgebaut.
- Nach einem sanften Abstieg erreicht
man den
Schatterberg, von dem man einen guten Überblick über das Primstal und
den
besten Einblick in den Steinbruch „Großer Horst" hat.
- Die B 268
querend gelangt man über den Wellberschberg zu dem
Aufschluss Herrenkrippchen, einer feldspatreichen Sandsteinformation.
- Von hier
ist es nur noch ein kleines Wegstück zum Kupperloch, einem
Kupferabbaustollen
in Latitandesit.
- Das hier gewonnen Kupfererz wurde in der nahegelegenen
Gottesbelohnung - Hütte geschmolzen.
- Im Steinbruch Am Kuppen kann man
noch deutlich einen
vulkanischen Schlot im Gestein erkennen.
- Über das Gelände des
Campingplatzes - Einkehrmöglichkeit - gelangt man über eine Brücke
zurück zum Ausgangspunkt auf
der gegenüberliegenden Primsseite.