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Kurz mal eine Nachricht in unserem hinterlassen ... ... Wir freuen uns drauf.
Einträge 1 bis 6 von 129
| 30.01.2012 |
Bernfried Warning |
| Ort |
Rhede |
| E-Mail |
info@warning24.de |
| Eintrag |
Tolle informative Seite. Hab gefunden wonach ich gesucht habe. |
| 28.01.2012 |
Lena Weber |
| Ort |
Wien |
| E-Mail |
len@msn.com |
| Eintrag |
Eure Seite gefällt mir sehr gut, sehr viele hilfreiche Informationen und Artikel. Danke. Ich lass auch mal liebe Grüße da, macht weiter so!
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| 13.01.2012 |
Anja |
| Ort |
keine Angabe |
| Eintrag |
Hallo schöne Gemeinde Schmelz, hoffe Euch geht es allen gut. Hoffe ich komme irgendwann mal wieder zu Euch. Liebe Grüße aus der Großstadt Anja |
| 15.12.2011 |
Bernd Kühl |
| Ort |
Celle |
| E-Mail |
bernd.kuehl@trusted-website.de |
| Eintrag |
Hallo, ich wollte allen hier
schöne Weinachten und einen guten Rutsch wünschen. Und alles Gute für 2012.
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| 30.11.2011 |
Hans-Erich Kirsch |
| Ort |
Dorf im Bohnental |
| E-Mail |
hanserichkirsch@yahoo.de |
| Homepage |
http://hanserichkirsch.webnode.com |
| Eintrag |
Ein Abend im späten November von Hans-Erich Kirsch, Dorf im Bohnental. Hell und klar läutet eigentümlich, einzigartig und wie ein lebendiges Kind das Glöcklein der Überrother Kapelle um Viertel vor Sieben den Abend ein von unten aus dem Tal. Aus den Lüften rufen Kranichzüge, einer nach dem andren, ihr mich tief berührendes "frei" hinunter zu mir. Ich sitze in der Dunkelheit auf der Bank eingangs Langheck auf der Höhe. Aus dem Bohnental senden die Lichterseen der Ortschaften Leuchtbotschaften zu mir hoch. Halblinks schickt die Beleuchtung des Schaumbergturms einen Lichtkegel wie eine leuchtende Glocke als hellen Schein hinauf, der den Turm umgibt, als wäre dieser ein Heiligenkopf. Frei fliegen die Kraniche, sie ziehen nach Süden. Wissend um die große Freiheit ihrer Brüder und Schwestern am schwarzen Himmel, klagt ihre gefiederte Verwandtschaft, eingesperrt am Boden im Stall, beengt aus dem Herzen. Aus dem dunklen Wald tropft es nach dem Regen von den Blättern hernieder auf den Waldweg. Das Aufschlagen der Tropfen auf die Erde scheint mir in meinem stillen Sitzen wie Schritte von Zwei- oder Vierbeinern. Zwei Zigaretten hintereinander dauert die Zeit, die ich verweile an dem Platz, an dem mir heute die Seele bekümmert baumelt wie die Beine eines bestraften Kinds vom zu hohen Stuhl für Erwachsene. Nach dem letzten Ziehen aus dem zweiten Stängel, der glimmt hell und weit, verratend meine Gegenwart im Finstren, verlasse ich die Bank. Mit der Natur versinkt im Spätherbst auch mein Mut. Es ist Zeit, die Lichter in die Fenster zu hängen, um dem düstren Herzen etwas Trost zu spenden. Heimwärts trägt mich mein motorisiertes kleines, rotes "Pferd", stärker als vier der vierfüßigen lebenden Pferde unten am Allenwald im Schuppen bei der Koppel. Das Licht in der Stube beleuchtet mir hell den Küchentisch. Ausnahmsweise mal ganz genügsam,wähle ich einen rotwangigen Apfel und ein Butterbrot als Abendmahl. Müde lege ich mich dann ins warme weiche Bett und danke Gott im Denken ans Los derer, die unter Brücken lange, kalte Nächte schlafen müssen. Ihre Decken aus Zeitungspapier werden feucht von der dunstigen Luft unter der Brücke. Am Morgen werfen sie meinen Gedanken an sie, in der Zeitung gedruckt, zerknüllt in den reißenden, tosenden Fluss, damit er untersinke wie meine Seele im späten November. "Den Mut aufzugeben ist die einzige Sünde", kommt mir ein rettendes Zitat in den Sinn. Es bringt mir den erholsamen, wohltuenden Schlaf wie ein verfrühtes, vorgezogenes Weihnachtsgeschnk aus dem Himmel. |
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