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Investieren statt Privatisieren

Die Gemeinde definiert die Versorgung ihrer Bürger mit Trinkwasser als eigene Aufgabe. Um die tägliche Wasserversorgung zukünftig sicher zu stellen und auch für die nächsten Jahrzehnte den Bürgern stabile Gebühren zu garantieren, investiert die Gemeinde Schmelz insgesamt 3,95 Millionen Euro in den Umbau und die Modernisierung des Werks. Neben den Investitionen für die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage wurde in der Vergangenheit permanent in das Rohrnetz und die technischen Anlagen, wie z. B. Hochbehälter, Brunnen etc., investiert. Damit einhergehend wird auch die Trinkwasserversorgung der Ortsteile Limbach und Dorf dauerhaft sichergestellt. Seit Oktober 2012 erfolgt die Wasserversorgung in der Gemeinde Schmelz über die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage.

Schritt für Schritt durchs neue Wasserwerk

  1. Rohwassereingang (240 m³/h)
    Aus den Tiefbrunnen im Wasserschutzgebiet in Hüttersdorf wird das Wasser in das Wasserwerk gepumpt.
  2. Filterkessel
    Hier wird dem Rohwasser Eisen und Mangan über Quarzfilter entzogen.
  3. Physikalische Entsäuerung (PH-Wert-Anhebung)
    Die überschüssige Kohlensäure wird hierbei aus dem Rohwasser entfernt und der pH-Wert entsprechend eingestellt.
  4. Reinwasserkammern
    In den Reinwasserkammern wird das aufbereitete Trinkwasser gesammelt und von dort den Förderpumpen zur Verfügung gestellt.
  5. Förderanlage
    Kreiselpumpen fördern das Wasser in das Trinkwassernetz und in die Hochbehälter.