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Trinkwasseruntersuchung Gemeinde Schmelz vom 13.04.2016

"Das Technologiezentrum Wasser hat das Trinkwasser der Gemeinde Schmelz am 13.04.2016 beprobt und entsprechend dem Parameterumfang der Trinkwasserverordnung 2001 (Fassung 2015) zuzüglich wichtiger Parameter analysiert (Auszug):

Nach den beigefügten physikalisch-chemischen Befunden ist das Trinkwasser ohne Farbe und Geruch sowie frei von Trübstoffen. Die Härte (Summe Ca2+ und Mg2+) von 1,9 mmol/L (10,7 °dH) ordnet es in den Härtebereich mittel nach dem Wasch- und Reinigungsgesetz von 2007 ein. Wie aus den Werten für den Sättigungsindex und die Calcitlösekapazität hervorgeht, befindet sich es sich praktisch im Zustand der Calcitsättigung, so dass die gesetzlichen pH-Vorgaben erfüllt sind. Da zudem weder Neutralsalze (Cl-, SO42-) noch natürliche organische Wasserinhaltsstoffe (vgl. DOC und SAK254-Werte) in erhöhten Mengen vorliegen, ist von einem günstigen Korrosionsverhalten bei Kontakt des Wassers mit metallischen Werkstoffen auszugehen.

Geogene Störstoffe (z.B. Eisen, Mangan und Ammonium) sind im Trinkwasser, ebenso wie Schwermetalle bzw. toxische Spurenelemente (Uran und Arsen u.a.) nicht in relevanten Mengen gelöst. Auch die Messwerte der drei Quarzsandfilterabläufe belegen eine effektive Eisen- und Manganentfernung in der Aufbereitungsanlage.

Darüber hinaus sind im Trinkwasser keine anthropogene Mikroverunreinigungen (PSM-Wirkstoffe und deren Metabolite, Benzol und leichtflüchtige Halogenwasserstoffe enthalten.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Trinkwasser der Gemeinde Schmelz eine einwandfreie Beschaffenheit nach den gesetzlichen Vorgaben aufweist."

Die Härtebereiche nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz WRMG) vom 29.04.2007 sind wie folgt festgelet.

Härtebereich weich:   weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter

Härtebereich mittel:   1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter

Härtebereich hart:      mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter


Armin Emanuel, Bürgermeister und Werkleiter