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Trinkwasseruntersuchung Gemeinde Schmelz am 29.10.2019

Das Technologiezentrum Wasser, Karlsruhe, hat das Trinkwasser der Gemeinde Schmelz am 29.10.2019 an verschiedenen Entnahmestellen beprobt und entsprechend dem Parameterumfang der Trinkwasserverordnung 2011 (Fassung 2018) zuzüglich fachlich wichtiger Parameter analysiert.

"Die physikalisch-chemischen Befunde zeigen, dass das Trinkwasser qualitativ einwandfrei d.h. farb- und geruchslos sowie ohne Trübung ist. Die Härte (Summe Ca2+ und Mg2+) von 11 °dH stuft es in den Härtebereich mittel nach dem Wasch- und Reinigungsgesetz ein. Wie aus den Werten für den Sättigungsindex und die Calcitlösekapazität hervorgeht, befindet es sich praktisch im Zustand der Calcitsättigung, so dass die gesetzlichen pH-Vorgaben erfüllt sind. Hierauf deuten auch die im Verhältnis zur Säurekapazität bis pH 4,3 vergleichsweise niedrigen Neutralsalzgehalte sowie die sehr geringen Gehalte an natürlichen organischen Inhaltsstoffen (vgl. TOC und den SAK254) hin.

Geogene Störstoffe wie z.B. Eisen und Mangan sowie toxische Substanzen (Nitrit, Uran, Arsen u.a.) sind in dem nitratarmen Wasser nicht in relevanten Mengen vorhanden. Auch die Untersuchungen auf anthropogene Mikroverunreinigungen wie z.B. PSM-Wirkstoffe, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe sowie die bakteriologischen Analysen ergaben keine Auffälligkeiten.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Trinkwasser der Gemeinde Schmelz einen günstigen Chemismus aufweist und sämtliche gesetzliche Vorgaben erfüllt."

Die Härtebereiche nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz WRMG) vom 29.04.2007 sind wie folgt festgelegt:
Härtebereich weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
Härtebereich mittel: 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
Härtebereich hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter

 

Wolfram Lang, Bürgermeister und Werkleiter