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Trinkwasseruntersuchung Gemeinde Schmelz vom 01.03.2017

Das Technologiezentrum Wasser hat das Trinkwasser der Gemeinde Schmelz am 01.03.2017 beprobt und entsprechend dem Parameterumfang der Trinkwasserverordnung 2001 (Fassung 2015) zuzüglich wichtiger Parameter analysiert (Auszug):

Nach den beigefügten physikalisch-chemischen Befunden ist das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Hüttersdorf organoleptisch einwandfrei, d.h. farb- und geruchlos sowie ohne Trübung. Mit einer Härte (Summe Ca2+ und Mg2+) von 11,1 °dH ist es in den Härtebereich „mittel“ nach WMRG (2007) einzustufen. Die gesetzlichen ph-Vorgaben sind erfüllt wobei sich das Wasser praktisch im Zustand der Calcitsättigung befindet.

Geogene Störstoffe wie z.B. Eisen und Mangan sowie toxische Spurenelemente (Uran, Arsen u.a.) sind nicht bzw. lediglich in vernachlässigbaren Mengen vorhanden. Die Pufferung (Säurekapazität bis pH 4,3) ist im Verhältnis zum Gehalt an den Neutralsalzen Nitrat, Chlorid und Sulfat ausreichend hoch. Darüber hinaus zeigen die Befunde für den TOC und den SAK254 sehr geringe Gehalte an natürlichen organischen Inhaltsstoffen an. Somit ist von einem guten korrosionschemischen Verhalten des Wassers bei Kontakt mit metallischen Werkstoffen auszugehen.

Die Untersuchungen auf anthropogene Mikroverunreinigungen wie z.B. PSM-Wirkstoffe und deren Metabolite, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe und leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe ergaben, ebenso wie die bakteriologische Analyse, keine Auffälligkeiten.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Trinkwasser der Gemeinde Schmelz einen günstigen Chemismus aufweist und sämtliche gesetzliche Vorgaben erfüllt."


Armin Emanuel, Bürgermeister und Werkleiter