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Die Geschichte der Gemeinde Schmelz

Die Schmelzer Landschaft ist altes Kulturland. Alte Grabhügel, steinzeitliche Werkzeuge und bronzezeitliche Grabbeigaben weisen eine frühe Besiedlung nach.

Bettingen, Hüttersdorf und Limbach sind als Pfarrdörfer erstmals im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution waren die Schmelzer Ortsteile verschiedenen Herrschaften unterworfen. Hüttersdorf und Michelbach beriefen sich auf Reichsunmittelbarkeit, Außen, Bettingen und Limbach waren lothringisch wie mit Einschränkungen auch Primsweiler und Dorf.

1937 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Außen und Bettingen zusammen und gaben sich den Namen Schmelz.

Schmelz in seiner jetzigen Form besteht seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1974. Vorher bestand die Bürgermeisterei Schmelz und dann der Amts- bzw. Verwaltungsbezirk Schmelz, der die selbständigen Gemeinden Dorf, Gresaubach, Hüttersdorf, Limbach und Schmelz umfasste. Bei der kommunalen Neugliederung 1974 wurde Gresaubach der Stadt Lebach zugeschlagen. Primsweiler und Michelbach wurden aus den Verwaltungsbezirken Lebach und Weiskirchen eingegliedert.

Die Schmelzer Vergangenheit ist recht gut erforscht und u. a. in den zahlreichen Publikationen des Historischen Vereins Schmelz e. V. dokumentiert.