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Informationen zum Coronavirus

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Auch wenn das neue Coronavirus nun im Saarland angekommen ist, besteht für Sie kein Grund zur Beunruhigung.

Im Rathaus der Gemeinde Schmelz wurde ein Krisenstab eingerichtet, der aus dem Bürgermeister, seiner Vertreterin, Verwaltungsbeamten, der Ortspolizeibehörde, der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK besteht.

Wir stehen im ständigen Kontakt und Austausch mit dem Krisenstab des Landkreises Saarlouis und dem Gesundheitsamt.

Ziel ist es gut vorbereitet zu sein, damit wir schnell und angemessen auf weitere Entwicklungen reagieren können.

Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern bzw. zu verlangsamen behalten wir uns nach Einzelfallprüfung vor, in den nächsten Wochen Veranstaltungen mit größeren Menschenansammlungen abzusagen, zu verschieben oder mit Auflagen zu versehen.

Ich bitte Sie diesbezüglich die entsprechenden Hinweise im amtlichen Nachrichtenblatt bzw. unserer Homepage zu beachten.

Für Ihren Alltag rate ich Ihnen, die Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu beachten. Das heißt insbesondere, sich regelmäßig mit Seife gründlich (20-30 Sekunden) die Hände zu waschen.

Dies ist im Falle des Coronavirus genauso effektiv, wie die Nutzung eines alkoholhaltigen Desinfektionsmittels.

Außerdem gilt weiterhin: 80% der Coronavirus-Infektionen haben einen sehr leichten Verlauf mit milden grippeähnlichen Symptomen, lediglich 20% der Erkrankten zeigen Symptome einer schwereren Grippe.

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus sind hier noch einmal zusammengestellt.

 1. Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt durch von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Ein Mundschutz ist nicht erforderlich, zudem schützt er den Tragenden nicht vor einer Ansteckung.

2. Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

Es wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis die Krankheit ausbricht.

3. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus:

• Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.

• Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.

Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!

Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

4. Was sollten Personen tun, die fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt?

• Das Robert-Koch-Institut empfiehlt: Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt Saarlouis erreichen Sie unter der Telefonnummer: 06831/444-6655.

• Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten und eine grippeähnliche Symptomatik entwickelt haben, sollten zuhause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.

• Reisende aus Regionen, in denen Corona-Infektionen vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise - einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.

5. An wen können Sie sich bei Fragen zum Coronavirus wenden?

Der Landkreis hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist von 8 Uhr bis 18 Uhr täglich erreichbar. Dort werden Ihnen alle Fragen beantwortet, Tel.: 06831/444-6655.

Per E-Mail können ebenfalls Fragen eingereicht werden: info@kreis-saarlouis.de

Weitere Hinweise finden Sie auch auf der Homepage des Landkreises Saarlouis unter www.kreis-saarlouis.de.

 

Wolfram Lang 
Bürgermeister