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Das Gemeindewasserwerk informiert

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Rückbau des Brunnens 5 Hüttersdorf

Das Gemeindewasserwerk Schmelz gewinnt das Rohwasser aus 7 Tiefbrunnen. Bei der Bohrung 5 an der Verbindungsstraße zwischen Hüttersdorf und Bettingen wurden aufgrund der natürlichen Alterung erhebliche Rückgänge der Ergiebigkeit gemessen. Zudem wurden starke Schäden an der Brunnenstube und im Brunnen festgestellt. Das Gemeindewasserwerk hat sich deshalb entschlossen, den Brunnen aufzugeben und einen Rückbau vorzunehmen. Die marode Brunnenstube wurde bereits abgerissen. In den nächsten Wochen wird die Firma Eder Brunnenbau GmbH, aus Hebertsfelden die weiteren Arbeiten durchführen.
Das vom Ingenieurbüro GWW, Neunkirchen, erstellte Sanierungskonzept für den Rückbau der Bohrung sieht vor, dass die Verrohrung mit einem Abschlussdeckel aus Stahl zugeschweißt wird. Das Bohrloch wird im Tiefenbereich mit Filtersand verfüllt und mit Quellton abgedichtet. Abschließend wird der obere Brunnenabschnitt mit einer Zement-Dämmer-Emulsion verpresst und mit einer Betondecke abgedeckt.
Mit der Maßnahme wird sichergestellt, dass durch das Bohrloch kein oberflächennahes Grundwasser, das z. B. mit den bei der Düngung der Felder mitgeführten Schadstoffen belastet sein kann, direkt in die tieferliegenden Erdschichten eindringt und das in einer Tiefe von 40 - 50 m liegende Trinkwasserreservoir belastet. Normalerweise sickert das Oberflächenwasser langsam in die tieferen Erdschichten und wird dabei natürlich gereinigt. Zur Sicherung des Trinkwassers wird diese Situation im Bereich des Bohrloches wieder hergestellt werden.
Als Ersatz für den Brunnen 5 plant das Gemeindewasserwerk Schmelz einen Brunnenneubau außerhalb der Tallage. Der neue Standort hat den Vorteil, dass er nicht hochwassergefährdet ist und einer geringen Beeinflussung durch landwirtschaftliche Nutzungen unterliegt.