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Innenminister unterstützt Schmelz mit einer Million Euro bei der Sanierung der Uferstützmauern des Rinkerbaches im Ortsteil Hüttersdorf

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Innenminister Klaus Bouillon hat der Gemeinde Schmelz am 02. Mai 2018 bei einem Ortstermin in der Schließstraße einen Zuwendungsbescheid zu der Maßnahme „Sanierung der Uferstützmauern des Grabenbaches im Ortsteil Hüttersdorf“ übergeben.

Vor Ort konnte sich Innenminister Bouillon von den örtlichen Verhältnissen und der Schwierigkeit der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen ein Bild machen. Zur Freude von Bürgermeister Armin Emanuel erhöhte der Minister spontan den in Aussicht gestellten Zuschussbetrag von 819.282 Euro auf 1.000.000 Euro.

Die aufwendige Sanierung wird allein für den ersten Bauabschnitt Kosten von rund 1,7 Mio. Euro verursachen. Diese Kosten können von der Gemeinde nur mit Unterstützung des Landes gestemmt werden. Bürgermeister Armin Emanuel ist froh, dass Innenminister Klaus Bouillon die Maßnahme in diesem Jahr mit 50 % unterstützt und hofft für die folgenden Bauabschnitte auf weitere Unterstützung durch die Landesregierung.

Die Situation stellt sich so dar, dass im Ortsteil Hüttersdorf der Gemeinde Schmelz die Uferstützmauern des Rinkerbaches im Bereich der Schließstraße nicht mehr standsicher sind. Die Mauern aus den 1930 Jahren, die den Rinkerbach fassen, sind über die Jahre und aufgrund der vergangenen, auch im Sommer aufgetretenen Hochwässer, stark in Mitleidenschaft gezogen und müssen dringend durch die Gemeinde saniert werden.

Die Maßnahme stellt sich aufgrund der örtlichen Verhältnisse als äußerst schwierig dar. Die angrenzenden Gebäude wurden zum Teil bis an die Uferstützmauer herangebaut und im betreffenden Bachabschnitt befinden sich fünf Brücken und ein Steg.

In der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, die von einem Kostenrahmen von rund 600.000 Euro ausging, war vorgesehen, den Bachlauf mit Fertigteilen auszubauen, wobei die Fertigteile zwischen die Ufermauern gesetzt werden sollten. Im Rahmen weitergehender Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Stützmauer keine Eisenarmierung hat und zudem nicht die erforderliche Gründungstiefe aufweist. Ein Ausbau mit Fertigteilen war somit nicht möglich. Hinzu kam, dass aufgrund von Unterspülungen der Stützmauer eine Sicherung der Stützmauer durch Unterfangung vor dem Aushub notwendig wurde. Die Sanierungsmaßnahme erfolgt in drei Bauabschnitten bis 2020. Anfang des Jahres wurde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen.

Im Anschluss an den Ortstermin überreichte Innenminister Klaus Bouillon im Rathaus Schmelz an 14 Kommunen Bescheide über eine Gesamtfördersumme von 4.332.080 Euro. Der Innenminister fördert damit 20 unterschiedliche Maßnahmen, wie beispielsweise die Beschaffung von Löschfahrzeugen in der Stadt Lebach und Brandschutzmaßnahmen.