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Überlaufbecken im Bereich der Sollbach kam am vergangenen Samstag erstmalig zum Einsatz

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Im Rahmen der starken Regenfälle am vergangenen Samstag, 11. Mai, zeigte sich die Effektivität und Notwendigkeit der im Ortsteil Schmelz erfolgten Hochwasserschutzmaßnahmen.

In der Ambetstraße, kurz vor dem Einlauf in die Prims, wurden bereits in den Jahren zwischen 1991 und 1993 zwei Retentionsräume geschaffen um im Falle eines Starkregens die Wassermassen aufzufangen.
Bei den Starkregenereignissen im Juni 2018 reichten diese Rückhaltebecken jedoch nicht aus, sodass der Bach über die Ufer trat und die Grundstücke und Gebäude überflutete. Grund für die Überschwemmungen waren die Retentionsräume, die für die ankommenden Wassermassen nicht ausreichten. Innerhalb kürzester Zeit liefen die Becken voll und das überlaufende Wasser verbreitete sich auf die umliegenden Grundstücke.

Als unmittelbare Gegenmaßnahme wurden daher im Sommer 2018 in einem ersten Schritt alle Durchlässe gespült. Der Bachlauf der Sollbach wurde gesäubert und von Sedimenten befreit. An den Stellen, an denen die Sollbach über die Ufer trat, wurden diese erhöht. Darüber hinaus wurden die Versandungen und angespülten Tothölzer aus den Retentionsflächen entfernt. Im unteren Teil der Sollbach wurde zur Erweiterung der Retentionsfläche, kurz vor Eintritt in den Durchlass unter der Ambetstraße, ein zusätzlicher Pufferraum geschaffen. Durch den Aushub in einer Höhe von circa 80 cm entstand eine Erdwanne mit einem Fassungsvermögen von circa 500 bis 600 m³, um die bei Starkregen ankommenden Wassermassen aufzufangen.

Am vergangenen Samstag zeigte sich, dass sich das geplante Konzept insgesamt bewährt. Die aufgrund des Starkregens ankommenden Wassermassen wurden gleichmäßig über die Retentionsräume verteilt. Eine geringe Wassermenge floss darüber hinaus erstmals in das neu angelegte Überlaufbecken, bevor es sukzessiv durch den Durchlass unter der Ambetstraße abfließen konnte. Den Anwohner blieben dadurch vollgelaufene Keller erspart.